Borsig Meeting oder Sattelberger lässt abermals die Bahn brennen

Oder auch : Ein Wettkampf mit allem was man erleben kann.

Der 14.05.2016 wird sicher den Trainern und Athleten noch länger im Gedächtnis bleiben. Leider nicht nur positv.

Simon Sattelberger, unser 13 Jähriges Sprinttalent, startete ausnahmsweise bei den 14 Jährigen über die 100 m. Eigentlich läuft er noch die 75 m, jedoch wollten die Trainer ihn in Vorbereitung auf nächstes Jahr schon mal die 100 m laufen lassen. Ohne einen Referenzwert ließ Simon dann die Bahn brennen. Mit 11,81 sec lief er der ein Jahr älteren Konkurrenz davon und ließ aufhorchen. Platz 1 ging deutlich an ihn. Das in der Leichtathletik Freud und Leid sehr nahe beieinander liegt machte Paul Schwider s 100 m Start in der gleichen Altersklasse klar. Nachdem der erste Start in seinem Lauf nicht klappte und ein Konkurrent aufgrund eines Fehlstarts disqualifiziert wurde, stieg die Nervosität. Und dann passiert das was man sich nie wünscht. Paul zuckte zu früh im Block und wurde wie sein Konkurrent disqualifiziert.

Bei den Mädchen W14 ging dann Emily an den Start. Sie lief ebenso wie die beiden Jungs erstmals 100 m. 14,57 sec bedeuteten für sie Platz 23. Im Weitsprung ging es für sie deutlich weiter nach oben. Platz 10 mit 4,33 m waren zufriedenstellend aber noch ausbaufähig.

Ältester TV Athlet war Dominik Malejka (M) nach Prüfungsstress konnte er endlich mal regelmäßig trainieren und war somit schon mal fit für nen Wettkampf. Er durfte sich über 100 sowie 200 m beweisen. Die 100 m lief er in guten 11,81 sec, kam jedoch über den Vorlauf nicht hinaus. Die 200 m fanden am späten Abend statt. Deutlich abgekühlt und mit Schauern waren richtig gute Zeiten kaum mehr möglich. Trotzdem startete Dominik die 200 m furios schnell. Eine 24,17 sec bedeutete Platz 6.

Dann ging es für Marco Almeida (MJU29) auf die 100 m. Mit Quali im Auge brach beim Sprint die alte Oberschenkelverletzung wieder auf. Nun gilt es die Verletzung auszukurieren und fit bleiben. Somit musste Hagen Bröker (MJU20) die 200 m alleine laufen. 24,58 sec und Platz 14 waren für die Witterungsverhältnisse gut. Wie auch Hagen hatte Julia Kellner (WJU20) über 200 m mit dem Wetter zu kämpfen. Auch hier war eine Zeit von 27,86 sec und Platz 10 gut. Aufgrund der immer weiter sinkenden Temperaturen und der vorangeschrittenen Zeit verzichteten wir auf die 400 m von Julia und Hagen und verlegten die auf einen der folgenden Wettkämpfe.

Selten haben sich die Trainer in einem Wettkampf durch so viele Emotionen gekämpft. Hoffentlich werden es beim nächsten Wettkampf deutlich mehr positive als dieses mal.

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